24.09.2017
PORR modernisiert Eisenbahnlinie im Süden Polens
Auftragvolumen: rd. EUR 97 Mio.

Das PORR Bahnbau-Team in Polen punktete mit seiner technologischen Lösung, die eine Minimierung der Gleisbauzeiten ermöglicht. © PORR

  
Wien/Warszawa, 25. September 2017 - Ende letzter Woche unterzeichneten die PORR S.A. und PKP PLK S.A einen Vertrag über die Modernisierung der Eisenbahnlinie E30 auf dem Abschnitt Kędzierzyn Koźle–Opole Zachodnie. Die PORR wurde mit der Planung und Durchführung der Bauarbeiten beauftragt. Nach Fertigstellung wird die maximal zulässige Geschwindigkeit zum Teil mehr als verdoppelt und die Kapazität der Strecke deutlich verbessert. Das Auftragsvolumen beträgt rund EUR 97 Mio. (PLN 412 Mio.).

 
Auf der 40 km langen Strecke zwischen Kędzierzyn Koźle und Opole ist die Eisenbahn das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel in der Region. Die geplante Modernisierung leistet einen wichtigen Beitrag für die regionale Mobilität: Die maximal zulässige Geschwindigkeit wird von aktuell 60 bis maximal 100 km/h auf bis zu 160km/h erhöht, wodurch die Streckenkapazität für den Personen- und Güterverkehr deutlich gesteigert werden kann.
 
„Bei der Vergabe des Auftrags waren vor allem zwei Kriterien ausschlaggebend: natürlich der Preis, aber dieses Mal auch die technologische Lösung. Die Gleissperrzeiten müssen möglichst gering gehalten werden. Unser polnisches Bahnbau-Team, das schon wiederholt mit seiner Expertise punktete, hat auf eine mechanische Erneuerung des Oberbaus mit speziellen Gleisbaumaschinen gesetzt. Das hat unseren Auftraggeber – neben unserem attraktiven Preisangebot - letztlich überzeugt“, zeigt sich PORR CEO Karl-Heinz Strauss erfreut über den Erfolg seiner Mannschaft.
 
Im Zuge dieses Projekts wird die PORR 91 km Gleisoberbau einschließlich Oberleitungsanlagen sowie 112 Weichen austauschen. Darüber hinaus werden 49 Ingenieurbauobjekte – insgesamt 9 Brücken, 5 Überführungen, 3 Unterführungen und 32 Durchlässe - und 22 Bahnübergänge umgebaut. Zusätzlich sind die Modernisierung der Leit-und Sicherungstechnik und die Instandsetzung von 15 Stellwerken geplant. Auch der Komfort für die Fahrgäste in den Bahnhöfen wird verbessert. Neue Bahnsteige mit einer Höhe von 55 cm und 76 cm sind geplant, was den Einstieg in die Züge wesentlich erleichtert. Die Bahnsteige werden zudem mit neuen Überdachungen, Bänken und neuer Beleuchtung ausgestattet.
 
Alle Daten und Fakten auf einen Blick

Projektbezeichnung: Arbeiten auf der Eisenbahnlinie E30 im Abschnitt Kędzierzyn Koźle–Opole Zachodnie” im Bereich der Linie Nr. 136 vom km -0,206 bis km 37,511 sowie der Linie Nr. 132 vo km 94,281 bis km 97,210
 
Projektdauer: 50 Monate ab der Vertragsunterzeichnung
 
Projekttyp: Planung und Bau 
 
Auftragswert: rd. EUR 97 Mio. (PLN 412 Mio. netto)
 
 
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Sandra C. Bauer
Leitung Konzernkommunikation | Konzernsprecherin
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