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PORR nimmt modernste Asphaltmischanlage Österreichs in Betrieb

/ Presseinformation

Wien, 10.04.2024 – Die nachgerĂŒstete Mischanlage am Standort Wien Simmering zeichnet sich durch hohe Recyclingquoten bei geringen Emissionen aus. Technologien wie diese sind ein wesentlicher Teil der Kreislaufwirtschaftsstrategie der PORR.

Die modernste Asphaltmischanlage Österreichs
© PORR
Recyclinganteil von bis zu 100 %

An ihrem Standort in Wien Simmering startet die PORR mit der innovativsten Asphaltmischanlage Österreichs durch. Der Heißgaserzeuger von Hersteller Benninghoven, der im Gegenstromprinzip funktioniert, sorgt dabei fĂŒr maximale Recyclingzugabequoten bei minimalen Emissionen. Der Brenner feuert in den Heißgaserzeuger und erwĂ€rmt so die Umluft in der Recyclingtrommel. Die heiße Luft erhitzt den Recyclingasphalt indirekt und materialschonend auf die Endtemperatur. Eine Recyclingquote von bis zu 100 % ist möglich.

Beitrag zur CO2-Reduktion

„Damit leisten wir einen Beitrag zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks“, schildert PORR CEO Karl-Heinz Strauss. „Technologie wie diese ist ein wesentlicher Teil unserer Kreislaufwirtschaftsstrategie. Wir sind bestrebt, PrimĂ€rrohstoffe, wo wirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar, durch Recyclingstoffe zu ersetzen.“ Die PORR recycelt derzeit jĂ€hrlich gruppenweit 2,8 Mio. Tonnen an Material. Dazu gehören neben Asphalt auch Ziegel, Bauschutt und vieles mehr. 1,6 Mio. Tonnen ersetzen auf eigenen Baustellen und Anlagen die PrimĂ€rrohstoffe.

30.000 Tonnen Asphalt pro Monat

Die PORR produziert in Simmering bis zu 30.000 Tonnen Asphaltmischgut pro Monat und ist damit eine der grĂ¶ĂŸten Herstellerinnen in Österreich. „Der Bedarf nach umweltschonenden Baustoffen ist marktseitig absolut gegeben und wir erhalten auch immer wieder Anfragen von Kundinnen und Kunden dazu“, erklĂ€rt Strauss. „Welche Mengen an Altasphalt wir nun mit der neuen Mischanlage verwerten, hĂ€ngt davon ab, wieviel aufgrund von Straßensanierungen erhĂ€ltlich ist.“ Im ersten Schritt ist eine Verdoppelung des Recyclinganteils auf 40 % geplant. Wesentlich ist auch, den Nachweis zu erbringen, dass der produzierte Asphalt den Normen rund um Werte wie SpurbildungsbestĂ€ndigkeit und TragfĂ€higkeit entspricht. ZusĂ€tzlich muss er den Anforderungen der Kundinnen und Kunden gerecht werden.

PORR entwickelt Methoden der Temperaturabsenkung

FĂŒr die PORR ist der Einsatz der Mischanlage ein weiterer Meilenstein in Sachen Kreislaufwirtschaft. Innovativ geht es auch in der Forschung und Entwicklung rund um den Asphalt weiter. Strauss: „Wir forschen daran, die Temperaturen bei der Produktion von Asphaltmischgut zu senken, um damit Energiebedarf und CO2-Ausstoß deutlich zu minimieren.“

Die Bautech Labor GmbH, eine Tochtergesellschaft der PORR, geht dabei auf zwei Ebenen vor: Einerseits werden dem Bindemittel bei der Bitumenproduktion Zusatzstoffe hinzugefĂŒgt, so dass sich die ViskositĂ€t verĂ€ndert und dadurch die Temperatur wĂ€hrend der Mischgutproduktion abgesenkt werden kann. Gleichzeitig wird aber auch die Möglichkeit geschaffen, die Modifikation direkt an der Asphaltmischanlage selbst umzusetzen.

Das zahlt sich aus: „Wenn wir die Temperatur des Mischguts bei der Produktion um 30 Grad Celsius senken, reduziert sich der CO2 Ausstoß um rund 22 Prozent“, erklĂ€rt Strauss. Auch die Arbeitssicherheit wird erhöht, da die DĂ€mpfe und Aerosole an der Einbaustelle um bis zu 70 % reduziert werden.

FĂŒr RĂŒckfragen kontaktieren Sie bitte:

Melanie Manner C

Melanie Manner

Media Relations & Pressesprecherin / PORR GROUP
+43 50 626 – 5867
comms@porr-group.com