PORR renoviert EuropÀisches Patentamt Wien
/ Presseinformation
Wien, 11.05.2023 â Die PORR hat von der EuropĂ€ischen Patentorganisation den Auftrag zur Sanierung ihres Wiener Standorts erhalten. Das bisherige GebĂ€ude am Rennweg 12 â ein ehemaliger Standort der PORR selbst â wird komplett entkernt. Nach Integraler Planung von ATP architekten ingenieure errichtet die PORR stattdessen ein attraktives und klimapositives GebĂ€ude.
Der Wiener Standort des EuropÀischen Patentamts zeigt mit seiner Holzfassade Gesicht.
âDie PORR hat selbst bereits zahlreiche Innovationen europaweit patentieren lassen und wir freuen uns besonders, fĂŒr das EuropĂ€ische Patentamt in Wien nun ein groĂzĂŒgiges und vor allem nachhaltiges Zuhause zu schaffenâ, betont PORR CEO Karl-Heinz Strauss. âZudem haben wir einen besonderen Bezug zu diesem Haus, da es lange Jahre einer unserer eigenen PORR-Standorte war.â
Das EuropĂ€ische Patentamt (EPA) prĂŒft europĂ€ische Patentanmeldungen und bietet somit Erfindern, Wissenschaftlern und Unternehmen aus der ganzen Welt die Möglichkeit, mit nur einer einzigen Anmeldung in einem zentralisierten und einheitlichen Verfahren Patentschutz in bis zu 44 LĂ€ndern zu erlangen. Die Wiener Dienststelle ist das Kompetenzzentrum des Amts fĂŒr die Herstellung und Verbreitung von Patentinformationsprodukten. Ab 2024 geschieht das nun in einem ganz neuen, umweltfreundlichen GebĂ€ude. Denn die PORR entkernt das bestehende 50 Jahre alte, viergeschossige GebĂ€ude bis auf den Rohbau. An seiner Stelle errichtet sie nach den PlĂ€nen von ATP architekten ingenieure ein attraktives und klimapositives GebĂ€ude.
ATP-Partner und GeschĂ€ftsfĂŒhrer in Wien Horst Reiner ergĂ€nzt: âAls ATP Wien freuen wir uns besonders ĂŒber den Wettbewerbsgewinn und die Umsetzung dieses anspruchsvollen Projekts. Die Idee eines CO2-neutralen, hochwertigen Refurbishments wurde durch unsere Expertinnen und Experten in einer BIM-unterstĂŒtzten Arbeitswelt entwickelt. Das EuropĂ€ische Patentamt wird zum âBest Practiceâ fĂŒr einen nachhaltigen Umgang mit dem Bestand.â
Geothermie und Photovoltaik im Einsatz
Nachhaltig wird die Wiener Niederlassung des EuropĂ€ischen Patentamts unter anderem durch die Nutzung regenerativer Energien und durch Energierecycling. Das klimapositive GebĂ€ude setzt eine Geothermie-Anlage mit 19 ErdwĂ€rmesonden und eine WĂ€rmepumpe ein. DarĂŒber hinaus anfallender Energiebedarf wird durch eine groĂflĂ€chige PV-Anlage und einen internen Speicher zur VerfĂŒgung gestellt. Bilanziell wird sogar eine CO2-Senke produziert: Die Sonnenkollektoren werden mehr Energie erzeugen, als das GebĂ€ude verbraucht. Die ĂŒberschĂŒssige Energie wird in das Stromnetz eingespeist.
Ein Hauptelement der Sanierung ist die neue vorgefertigte Holzelementfassade. Geplant ist eine BREEAM-âHervorragendâ Zertifizierung. Die Sanierung wird Ende Sommer 2024 abgeschlossen sein.
Alle Daten und Fakten auf einen Blick
| Projektart: | Generalsanierung |
| Leistungsumfang: | Das GebÀude wird bis auf das statisch tragende Rohbauskelett entkernt. Hauptelemente der Sanierung sind aus baulicher Sicht eine neue vorgefertigte Holzelementfassade, neue Liftgruppe und FluchtstiegenhÀuser. |
| Auftraggeber: | EuropÀische Patentorganisation EPO |
| Auftragnehmer: | PORR Bau GmbH |
| Leistungszeitraum: | 10/2022 bis 08/2024 |