Illwerke VKW
Fuhrparkgebäude Rodund
Rodund/Vandans, Österreich / 04.2023 - 05.2024
Wo Energieversorgung auf Mobilität trifft, entstehen neue Anforderungen an Infrastruktur, Effizienz und Nachhaltigkeit. Mit dem Fuhrparkgebäude Rodund wurde für die Illwerke VKW AG ein zukunftsweisender Standort geschaffen, der moderne Fuhrparkinstandhaltung, technische Versorgungssicherheit und nachhaltige Bauweise in einem integrierten Gesamtkonzept vereint.
Facts & Figures
Unternehmen
Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH
Projektart
Generalunternehmerleistung, Straßenbau, Industriebau
Bauzeit
04.2023 - 05.2024
Fuhrparkmanagement neu gedacht
Zwischen April 2023 und Mai 2024 realisierte die Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH als Generalunternehmer den Neubau des Fuhrparkgebäudes in Rodund/Vandans. Das Projekt dient als zentrale Drehscheibe für die komplette Fuhrparkinstandhaltung der gesamten Illwerke-VKW-Gruppe, dem führenden Energieversorger Vorarlbergs mit über hundertjähriger Geschichte und klarer Verantwortung für kommende Generationen.
Der neue Standort ist für den Betrieb und die Wartung eines umfangreichen Fuhrparks ausgelegt, bestehend aus rund 180 PKW und Bussen, 5 LKW, etwa 40 Anhängern sowie zahlreichen Kleingeräten. Herzstück des Gebäudes ist eine hochmodern ausgestattete KFZ- und LKW-Werkstatt, die effiziente Arbeitsabläufe und hohe technische Standards gewährleistet. Insgesamt stehen drei Werkstattplätze für PKW, ein Werkstattplatz für Nutzfahrzeuge sowie eine Montagegrube für LKW zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstattung durch Bremsprüfstände für PKW und LKW sowie ein Reifenlager für rund 100 PKW.
Ein weiteres zentrales Element ist die integrierte Trafostation mit Netzersatzanlage, die im Bedarfsfall die Stromversorgung des Illwerke-VKW-Headquarters in Vandans sicherstellt und damit einen wesentlichen Beitrag zur Betriebssicherheit der Energieinfrastruktur leistet. Für die Fahrzeugpflege wurden eine Portalwaschanlage für PKW und Nutzfahrzeuge sowie eine Lanzenwaschanlage für LKW realisiert.
Auch im Bereich Nachhaltigkeit setzt das Projekt klare Akzente: Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über eine Wärmepumpe mit Grundwassernutzung, die Gebäudehülle wurde mit einer hochwertigen, langlebigen Aluminiumfassade ausgeführt, ergänzt durch eine Dachbegrünung zur Verbesserung des Mikroklimas. In den Hang integriert entstand zudem ein Carport mit 25 Stellplätzen, ausgestattet mit E-Ladestationen, der die Elektromobilitätsstrategie der Illwerke VKW konsequent unterstützt.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mehrerer Fachbereiche, darunter Hochbau, Asphalt- und Pflasterbau, die IAT-Holzbauabteilung (Fassade) sowie Schwarzdecker- und Spenglerarbeiten. Das Fuhrparkgebäude Rodund steht damit exemplarisch für leistungsfähigen Industrie- und Infrastrukturbau, bei dem Funktionalität, Nachhaltigkeit und technische Präzision nahtlos ineinandergreifen.