Anker

Zuverlässige Ankerlösungen
für Baugruben- und Hangsicherungen

Anker dienen der Aufnahme von Zugkräften zur Reduktion von horizontalen Verformungen und werden hauptsächlich für temporäre und dauerhafte Baugruben- und Hangsicherungen als Stab- oder Litzenanker eingesetzt. Verwendung finden sie auch als Auftriebs- und Bauwerksanker und untergeordnet auch als Totmannanker.

Herstellung

In ein durch eine verrohrte oder unverrohrte Bohrung hergestelltes Bohrloch wird ein Stahl- oder GFK-Zugglied eingebaut und eine Erstverpressung mit Ankerzement durchgeführt. Durch Nachverpressen wird in der Verpressstrecke ein Zementkörper erzeugt. Nach Aushärtung wird der Ankerkopf montiert und der Anker gespannt.

Anker diagramm DE

Prüfungen

  • Kraftmessdosen
  • Messung des Kraftverlaufs innerhalb der Haftstrecke
  • Während des Vorspannvorgangs werden bei jedem Anker Abnahmeprüfungen bzw. teilweise erweiterte Abnahmeprüfungen durchgeführt

Anwendungen

  • Rückverankerungen von jeglichen Baugrubensicherungssystemen
  • Temporäre sowie dauerhafte Fels- und Hangsicherungen
  • Sicherung von Bauten unter großer Zugbelastung (Seilbahnstationen, Antennen, Masten, Brücken etc.)
  • Auftriebsanker

Technische Daten

Litzenanker2 bis 12 Litzen (250 bis 2000 kN Gebrauchslast)
Stabanker28 bis 63 mm (250 bis 1500 kN Gebrauchslast)
Bohrdurchmesser108 bis 219 mm (Standard 139,7 mm)
Ankerlängenbis über 100 m möglich
Gerät Raupenbohrgerät 17 t

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Ihre Ansprechperson
für Ankerverfahren

Gebhard Hemmelmayr

Gruppenleitung / Leichter Spezialtiefbau
+43 50 626 2673
gebhard.hemmelmayr@porr.at

Häufig gestellte Fragen

Ein Anker nimmt Zugkräfte auf und reduziert damit horizontale Verformungen. Eingesetzt wird er als Stab- oder Litzenanker für temporäre und dauerhafte Baugruben- und Hangsicherungen, außerdem als Auftriebs- und Bauwerksanker.

In ein verrohrt oder unverrohrt hergestelltes Bohrloch wird ein Zugglied aus Stahl oder GFK eingebaut und mit Ankerzement erstverpresst. Durch Nachverpressen entsteht in der Verpressstrecke ein Zementkörper. Nach dem Aushärten wird der Ankerkopf montiert und der Anker gespannt.

Litzenanker bestehen aus 2 bis 12 Spannlitzen und nehmen Gebrauchslasten von 250 bis 2.000 kN auf – sie eignen sich für hohe Lasten und große Längen. Stabanker mit Durchmessern von 28 bis 63 Millimetern tragen 250 bis 1.500 kN und sind auf der Baustelle einfacher zu handhaben.

Anker verankern Baugrubensicherungen jeder Bauart rück, sichern Fels- und Hangflächen temporär oder dauerhaft und halten Bauwerke unter hoher Zugbelastung – etwa Seilbahnstationen, Antennen, Masten und Brücken. Als Auftriebsanker halten sie Bauteile gegen aufdrückendes Grundwasser.