Nagelwand & Felssicherung

Ansprechpersonen
Nagelwand

ZuverlÀssige StabilitÀt
mit NagelwÀnden und Felssicherungen

Das Prinzip der NagelwÀnde besteht darin, dass die SichtflÀche der Baugrubensicherung mit einer bewehrten Spritzbetonschale versehen wird und diese durch in den gewachsenen Boden gebohrte, stabförmige Bewehrungselemente (Injektionsbohranker) mit dem Boden verankert wird.

Herstellung
Nagelwand, Felssicherung

  • Nagelwand: Die abschnittsweise freigelegte Böschung wird mit bewehrtem Spritzbeton gesichert. Anschließend werden die NĂ€gel gebohrt und verpresst. Nach ErhĂ€rten wird der Nagelkopf aufgesetzt und der Nagel angezogen.
  • Felssicherung: Mit einer speziell gebauten Anbaubohrlafette können sowohl Injektionsanker als auch GEWI-Anker in Höhen bis zu 40 m gebohrt und auch versetzt werden. Diese verankern das Hochleistungsnetz an der Felswand. In großen Höhen sowie im hochalpinen Bereich kommen Handbohrlafetten mit separatem Hydraulikaggregat zum Einsatz.
Nagelwaende diagramm DE

PrĂŒfungen

  • Spritzbetonprüfungen
  • Ausziehversuche bei IBO-Ankern

Anwendungen

  • Sicherung von GelĂ€ndesprüngen und Baugrubensicherungen
  • Sicherung rutschgefĂ€hrdeter Böschungen
  • Hangsicherungen bei Straßen oder Eisenbahnstrecken

Technische Daten

Spritzbetonim Trocken- oder Nassspritzbetonverfahren
Hochleistungsnetzediverse Steinschlagschutznetze verschiedener Typen
Nagelrasternach statischer Erfordernis (z. B. 1,50 m x 1,50 m)
NagelkrÀfte100 bis 250 kN Gebrauchslast
GerĂ€tefĂŒr Nagelwand: RaupenbohrgerĂ€t bis 8 t

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Ihre Ansprechperson
fĂŒr NagelwĂ€nde & Felssicherung

Gebhard Hemmelmayr

Gruppenleitung / Leichter Spezialtiefbau
+43 50 626 2673
gebhard.hemmelmayr@porr.at

Markus Tandler

Gruppenleitung / Schwerer Spezialtiefbau
+43 664 626 7648
markus.tandler@porr.at

HĂ€ufig gestellte Fragen

Bei einer Nagelwand wird die freigelegte Böschung abschnittsweise mit einer bewehrten Spritzbetonschale gesichert. Anschließend werden stabförmige Bewehrungselemente – Injektionsbohranker – in den gewachsenen Boden gebohrt und verpresst. Nach dem ErhĂ€rten wird der Nagelkopf aufgesetzt und der Nagel angezogen.

Bei der Felssicherung werden Injektions- oder GEWI-Anker in die Felswand gebohrt und halten dort ein Hochleistungsnetz. Mit einer speziell gebauten Anbaubohrlafette arbeitet die PORR bis in Höhen von 40 Metern; im hochalpinen Bereich kommen Handbohrlafetten mit separatem Hydraulikaggregat zum Einsatz.

Die Nagelwand eignet sich fĂŒr standfesten Boden ohne drĂŒckendes Grundwasser – sie braucht eine Böschung, die abschnittsweise offen stehen kann. Bei drĂŒckendem Wasser, kontaminierten Böden oder sehr beengten VerhĂ€ltnissen ist die Spundwand das passende Verfahren.

Maßgeblich sind die gesicherte FlĂ€che und Höhe, das Nagelraster und die NagellĂ€nge – beides ergibt sich aus der Statik –, die BodenverhĂ€ltnisse, die Dicke der Spritzbetonschale und die ZugĂ€nglichkeit der Böschung. Eine dauerhafte Sicherung liegt ĂŒber einer temporĂ€ren, weil Korrosionsschutz und Nachweise dazukommen.