Nagelwand & Felssicherung
Ansprechpersonen
ZuverlÀssige StabilitÀt mit NagelwÀnden und Felssicherungen
Das Prinzip der NagelwÀnde besteht darin, dass die SichtflÀche der Baugrubensicherung mit einer bewehrten Spritzbetonschale versehen wird und diese durch in den gewachsenen Boden gebohrte, stabförmige Bewehrungselemente (Injektionsbohranker) mit dem Boden verankert wird.
HerstellungNagelwand, Felssicherung
- Nagelwand: Die abschnittsweise freigelegte Böschung wird mit bewehrtem Spritzbeton gesichert. AnschlieĂend werden die NĂ€gel gebohrt und verpresst. Nach ErhĂ€rten wird der Nagelkopf aufgesetzt und der Nagel angezogen.
- Felssicherung: Mit einer speziell gebauten Anbaubohrlafette können sowohl Injektionsanker als auch GEWI-Anker in Höhen bis zu 40 m gebohrt und auch versetzt werden. Diese verankern das Hochleistungsnetz an der Felswand. In groĂen Höhen sowie im hochalpinen Bereich kommen Handbohrlafetten mit separatem Hydraulikaggregat zum Einsatz.

PrĂŒfungen
- SpritzbetonpruÌfungen
- Ausziehversuche bei IBO-Ankern
Anwendungen
- Sicherung von GelĂ€ndespruÌngen und Baugrubensicherungen
- Sicherung rutschgefÀhrdeter Böschungen
- Hangsicherungen bei StraĂen oder Eisenbahnstrecken
Technische Daten
| Spritzbeton | im Trocken- oder Nassspritzbetonverfahren |
| Hochleistungsnetze | diverse Steinschlagschutznetze verschiedener Typen |
| Nagelraster | nach statischer Erfordernis (z. B. 1,50 m x 1,50 m) |
| NagelkrÀfte | 100 bis 250 kN Gebrauchslast |
| GerĂ€te | fĂŒr Nagelwand: RaupenbohrgerĂ€t bis 8 t |
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